some random thoughts

Jahr: 2014

Lieber Herbst

Du kommst näher, ob man nun will oder nicht. Die Luft riecht nach dir, und wenn man genau hinschaut ist das Grün der Blätter auch lange nicht mehr so intensiv wie noch vor ein paar Wochen. Überall wird die Ernte eingefahren, die Äpfel kriegen rote Backen und beim Blick aus dem Fenster, morgens mit der Zahnbürste im Mund, steht die Sonne immer ein wenig tiefer.

Eigentlich mag ich dich ja. Ich mag deinen morbiden Charme, legt doch der von dir verursachte Verfall Schätze frei, die das überquellende Grün des Sommers verborgen hatte. Ein schöner Oktober-Tag ist wie ein guter Wein, ein warmer Sommertag wie ein Caipirinha, und eigentlich ist mir der Wein lieber. Ich mag es ab und zu die Jacke bis zum Hals zu schließen und im Gesicht den Regen zu spüren, auch wenn der bei dir kälter ist als noch im Juli.

Dank dir wird es wieder leerer draußen, die Bikinifiguren sind entweder erreicht oder nicht mehr so wichtig, und die Wege dementsprechend leer. Es gibt weniger Insekten und Hundescheiße, dafür aber mehr Blick nach Oben und in die Ferne. Im Haus wird es gemütlicher wenn du draußen die Bäume schüttelst und die Wolken die Tage verdunkeln. Es ist manchmal eben schön, wenn man mit dem Tag nicht viel Besseres anfangen kann als vor dem Fernseher zu sitzen.

Aber eins kann ich an dir absolut nicht leiden, das will ich klar stellen; Dass du am Ende immer diesen Winter anschleppst, das geht gar nicht klar!

Natürlich Chemie

James Kennedy, ein Chemielehrer aus Australien (ich muss bei diesem Job immer an Meth denken)  hat für einige natürliche Lebensmittel eine Zutatenliste erstellt, so als würde es sich um ein verarbeitetes Lebensmittel handeln. Schade nur, dass solche Dinge gerne direkt von den Falschen aufgegriffen werden, um eigenes Verhalten zu relativieren. Trotzdem ist das Ganze aber nicht weniger beeindruckend.


Den Blog mit noch mehr Beispielen (Ei, Kiwi, etc.) findet man hier: James Kennedy’s other fruit/vegetables.

Mehr Sicherheit und Ordnung im Passwort-Dschungel

Mit den Passwörtern ist es wie mit vielen Dingen, wir wissen was eigentlich richtig wäre, machen es aber anders. Wir haben entweder zu leichte Passwörter, immer die Gleichen oder diese auf irgendeinem Zettel unter der Tastatur aufgeschrieben.  Grade in letzter Zeit, wo immer neue Nachrichten über geklaute Benutzerdaten die Runde machen, wird schnell klar, wie wichtig es ist nicht überall das gleiche Passwort zu verwenden.  So hat ein Angreifer durch das Knacken irgendeines kleinen Forums direkt die Zugangsdaten zu eBay, Amazon und Co.

Aber kein Mensch kann sich etliche Passwörter merken, vor allem nicht, wenn diese auch noch sicher, also lang und kompliziert, sein sollen. Die Kombination von ein paar Werkzeugen schafft da Abhilfe.

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Lieblingsplätze | Hasper Talsperre

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Obwohl ich nicht allzu weit entfernt wohne, hatte ich diese Perle lange nicht auf dem Radar. Sie versteckt sich ja auch ein wenig, ist von keiner Straße aus einsehbar, und wenn man zu ihr möchte, muss man in jedem Fall ein paar Schritte gehen. Man kann weder in ihr baden noch Tretboot fahren. Sogar die Wikipedia-Seite ist mehr als unauffällig. Aber dennoch hat sich diese kleine Talsperre zu einer meiner Lieblingsplätze der Region entwickelt, man findet nämlich hier Idylle wie sonst nur selten.

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